Fortbildungen

 
Informationen aus dem evangelischen und dem katholischen Schuldekanat
Ziel des Religionsunterrichts ist es, den Kindern und Jugendlichen zum einen ein vertieftes Verständnis für unsere christlich-abendländische Kultur zu verhelfen. Vor allem aber geht es darum, sie sprachfähig zu machen darüber, was christlicher Glaube heißt und was ihnen ganz persönlich daran wichtig ist. Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, die Botschaft der biblischen Texte auf dem Hintergrund ihrer eigenen Welt- und Lebenserfahrung zu deuten und zu verstehen. Und sie sollen befähigt werden, ethische Fragen zu beurteilen und eine eigene Position zu beziehen.

In unserem Kirchenbezirk gibt es derzeit 45 Schulen. In all diesen Schulen wird christlicher Religionsunterricht erteilt. Dort, wo die Zahl der evangelischen Schülerinnen und Schüler zu gering ist, um eine eigene Gruppe zu bilden, nehmen sie gastweise am katholischen Religionsunterricht teil. Dies gilt auch umgekehrt.

Schülerinnen und Schüler, die nicht am christlichen Religionsunterricht teilnehmen, müssen ab Klasse 8 den Ethikunterricht besuchen. Muslimischer Religionsunterricht ist noch kaum etabliert.

Das evangelische Schuldekanat bietet für Religionslehrkräfte regelmäßig Fortbildungen an. Dies geschieht meist in ökumenischer Zusammenarbeit mit dem katholischen Schuldekanat. Außerdem unterhält das Schuldekanat in Wertheim eine Medienstelle, in der vielfältige Materialien für die Vorbereitung und Durchführung von Religionsunterricht zur Verfügung stehen.